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Home Aktuelles Statt-Gespräch: Wird Lüneburg zur Welt-Schlagerhauptstadt?
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Statt-Gespräch: Wird Lüneburg zur Welt-Schlagerhauptstadt?

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aha-wirteVorigen Donnerstag traf ich die Lüneburger Schaustellerchefs in einer Bar in der Schrangenstraße. Noch schneit‘s zwar immer noch, aber deren Frühjahrsmarkt kommt in großen Schritten auf uns zu. Termin: 23. bis 26. April. Erstmals wird es dabei auch ein eigenes Festzelt geben, dass sich zur Schlager-Lounge verwandeln soll. Und gleichzeitig findet dort am Samstag, 24. April, ab 20 Uhr die diesjährig erste Lünepost-Karaoke-Qualifikation statt. Daneben wird am Freitag und Montag, dem Lünepost-Familientag, DJ Wahnsinn im Festzelt für entsprechenden Unsinn sorgen. Sein erklärter Plan: Lüneburg soll „Schlager-Welthauptstadt“ werden. Passend dazu wird beim  Frühjahrsmarktsonntag DJ Snoopy André nachmittags für die Kurzen zur Mini-Playback-Show einladen. Mehr darüber demnächst in der Lünepost.

Trotz der vom vornächtlichen Schnee noch vereisten Straßen wurde die 6. Lüneburger Rocknacht am Samstag ein Erfolg. Die Schlaglöcher waren neu gefüllt und ebenso die Lokale, die ich trotz meines fortgeschrittenen Alters noch aufsuchen konnte. In der rappelvollen Wunderbar wurde von Sprout für ein eher junges Publikum gerockt. Den Ausgleich fand ich im ebenso vollen P2 am Stintmarkt mit den Sound of Sixties. Nebenan in der eNTe überraschte Juri Davidoff. Sonst mit seiner Band eher für Tanzmusik bekannt, zog Juri dort echt starke Rock-Saiten auf. Der Sound war klasse, leider sorgte die Fülle bei mir für klaustrophobische Zustände. Gleiches galt nebenan im Schalli, das musikalisch „NeuGierig“ machte und brachte. Und obwohl diesmal „nur“ in sieben Lokalen neun Bands die Massen (rund 2400 Besucher) rockten, hatten die KVG-Bus-Shuttles fast pausenlos zu tun und wurden teilweise sogar noch während der Fahrt live bespielt. In diesem Sinne: Keep on running …

Was mich wunderte: Obwohl der einmal für die Rocknacht gezahlte Eintritt von max. 6 Euro für alle sieben Lokale galt, gab es noch einige Locations  mehr, die zusätzlich feierten: Quasi „außer der Reihe“ spielte auch noch die Riverside Gang in der Gasthausbrauerei Nolte; im Medley am Sande trat Jimmy Green auf und im Via Justicja am Markt bat DJ Thommy zur „House-Party“. Somit gab‘s in ganz Lüneburg reichlich auf die Ohren. Die Polizei dagegen meldete ein ruhiges Wochenende. Offenbar scheint von hohem Personenaufkommen auch ein gewisser Schutz auszugehen.

Kurz noch zur Kommunalpolitik: In Lüdersburg startet jetzt ein Lehrgang mit dem Motto: Wie zerdeppere ich einen Gemeinderat? Nach all den teilweise lächerlichen Zankereien kamen alle Beteiligten nun zu einem einstimmigen Fazit: „Wir haben uns verlaufen, aber wir kommen gut voran!“ Die Bürgermeisterin Sonja Jackmann darf keine Verwaltungsaufgaben mehr ausüben und der Rat ist sich so einig wie die Jackson-Family. Jetzt geht‘s da­rum, die Brände zu löschen, die man selbst gelegt hat.

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