Echem. Erhebliche Energieeinsparungen soll das neue Verwaltungsgebäude in Echem für den Wasserverband Ilmenau-Niederung bringen. Es wird derzeit in Echem an der Schulstraße gebaut, Fortschritte sind fast täglich zu erkennen. „Unser Standort in Lüneburg müsste umfassend saniert werden“, erklärt der Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Johannes Hilmer, auf Lünepost-Anfrage. Der jetzige Sitz rechne sich nicht mehr. Das fünf- bis sechsköpfige Personal werde im neuen Gebäude unter einem Dach vereint, direkt neben dem dann angrenzenden Baubetriebshof.
„Das verkürzt Wege und vereinfacht die gesamte Logistik“, erklärt Hilmer. Vorrangige Aufgabe des Verbands ist es, anfallendes Wasser aus seinem Gebiet abzuleiten. Dazu zählt nicht nur Niederschlag, sondern auch Qualmwasser. Das tritt bei Hochwasser in der Elbe in der tieferen Lüneburger Elbmarsch zutage.
Bevor das Wasser die Ilmenau bzw. die Elbe erreicht, muss es durch ein weit verzweigtes Netz fließen. Daher ist das Freihalten des notwendigen Abflussprofils eine wichtige Unterhaltungsmaßnahme des Verbands. Für Mitglieder soll durch die 470.000-Euro-Investition laut Hilmer „kein Cent Mehrkosten entstehen. Es wird keine Beitragserhöhung geben“. Die erste Dezemberwoche soll Einzugstermin sein.










