Bleckede. „Was sind das für kranke Menschen!“ Der Bleckeder Peter Bredlau ist empört über einen Tierquäler im Bleckeder Moor, der einem jungen Raben beide Flügel abgeschnitten haben soll. „Der arme Rabe kann jetzt nur noch rumhüpfen. Dabei ist er erst ein paar Monate alt“, berichten Peter und Sarah Bredlau traurig. Sie hatten den Vogel, der aus dem Nest gefallen war, gefunden und bei sich auf dem Grundstück im Wieselweg mit der Hand aufgezogen.
„Er hat noch einen Bruder. Die beiden sind ab und zu weggeflogen, dann waren sie wieder da. Doch jetzt kann unser Rabe nicht mehr fliegen, weil ihn ein verstörter Zeitgenosse verstümmelt hat“, klagt Peter Bredlau. Er hat einen konkreten Verdacht, doch den will er öffentlich nicht äußern. Nur so viel: „Es gab im Vorfeld Äußerungen in der Nachbarschaft, dass man alle Raben töten müsste ...“
Bredlau vermutet, dass die Flügel mit einer Schere oder Gartenschere abgeschnitten worden sind. Er war mit seinem Raben beim Tierarzt. Der hat ihm zumindest vage Hoffnung gemacht, dass die Flügel vielleicht wieder nachwachsen könnten. Peter Bredlau bleibt trotzdem fassungslos: „Es macht mir Angst zu sehen, wie hinterhältige und feige Menschen ihren Frust an Schwächeren auslassen.“










