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Home Aktuelles Dassinger will weg aus Dahlenburg
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Dassinger will weg aus Dahlenburg

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Dahlenburg/Hanau. Im Vorfeld der geplanten Fusion von Samtgemeinde Dahlenburg, Stadt Bleckede und Amt Neuhaus (Lünepost berichtete) hat das Personalkarussell unerwartet schnell Fahrt aufgenommen. Weil Dahlenburgs Samtgemeindebürgermeister Joachim Dassinger keine Chancen auf den dann einzigen Verwaltungschef-Posten sieht, hat der gebürtige Hesse sich jetzt bei der CDU im hessischen Hanau als Kandidat für das Oberbürgermeisteramt ins Spiel gebracht.

Dassinger: „Ein Onkel hat mir von der Suche der CDU nach einem OB-Kandidaten erzählt.“ Er nahm Kontakt auf, traf Anfang Oktober die Hanauer Findungskommission, mit der er schnell auf einen gemeinsamen Nenner kam. Ludger Wösthoff, Vorsitzender des dortigen CDU-Stadtverbands, zeigte sich in der LZ zufrieden, „einen so fähigen Mann wie Herrn Dassinger gefunden zu haben“.

Doch was ist der eigentliche Grund für den geplanten Absprung des umstrittenen Samtgemeinde-Chefs? Schließlich gab es in der Vergangenheit reichlich Streit mit dem Rat, u. a. wegen einer Bewerbung Dassingers als Dezernent in der Stadt Mannheim. „Der Zoff in Dahlenburg ist nicht von der Hand zu weisen, das ist aber nicht der entscheidende Grund“, erklärt Dassinger im Gespräch mit der Lünepost. „Bei der Fu­sion geht‘s voran, dabei würde ich auf der Strecke bleiben. Bleckedes Bürgermeister Jens Böther hat einen anderen Namen, ist Chef der größten Gemeinde. Ich bin 47 Jahre alt und muss sehen, dass ich nicht aufs Altenteil geschoben werde.“

Bei einer Infoveranstaltung wurde Dassinger vorigen Freitag in Hanau vorgestellt. Nach „positivem Echo“, so Dassinger, solle nun auf einem CDU-Parteitag endgültig über seine Kandidatur zur OB-Wahl im September 2009 entschieden werden.

Doch auch in der 90.000-Einwohner-Stadt nahe seiner Heimat Rodgau wird es für Dassinger nicht leicht: Schon seit 2003 ist die dortige CDU in zwei Lager gespalten, und eigentlich wollte die Findungskommission schon im Sommer einen OB-Kandidaten vorstellen. Mit 40 Bewerbern wurde gesprochen. „Doch die Kandidaten winkten entweder gleich oder später ab“, berichtet die Frankfurter Rundschau. „Zu groß ist wohl der Respekt vor dem immer selbstbewusster regierenden Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD), der zudem ein treues Koalitionsbündnis aus SPD, FDP, Grünen und BfH (Bürger für Hanau) hinter sich weiß.“

s wird also nicht einfach für Dassinger, sollte er sich beim CDU-Parteitag durchsetzen. Und sollte es nicht klappen mit der Wahl, will er sein Amt in Dahlenburg weiter ausüben. Bleibt abzuwarten, wie das bei den Dahlenburgern ankommt.

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