Familie Neumann aus Lüneburg fragt: „Obwohl wir wissen, dass unser Hund unruhig auf Knallgeräusche reagiert, konnten wir ihn nicht auf Silvester vorbereiten. Was können wir jetzt noch tun?“ Hier ein paar hilfreiche Tipps für Hundehalter, die ihren Vierbeiner nicht frühzeitig genug auf die Silvesterknallerei einstellen konnten: Die große Gassi-Runde am besten mit dem Hund gehen, bevor es mit dem Geböller richtig losgeht. Den Hund angeleint lassen. Daheim ist es ratsam, die Fenster geschlossen zu halten und sobald es draußen dunkel wird, die Jalousien herunterzulassen und die Vorhänge zuzuziehen. Das sperrt Lärm und flackerndes Licht weitgehend aus. Wenn sich der Hund im Laufe des Silvesterabends hinter dem Sofa oder unterm Tisch verkriecht, versuchen viele Hundebesitzer, ihr Tier zu trösten. Dem Hund vermitteln sie damit allerdings die Nachricht, dass es korrekt ist, wie er sich verhält, und dass es sich wirklich um eine beängstigende Situation handelt. Besser ist es, dem Tier Rückzugsmöglichkeiten zu bieten und ihn nicht aus seinem Versteck zu locken. Wer das Jahr mit Freunden im eigenen Zuhause feierlich ausklingen lassen möchten, sollte komplett auf die Silvester-Knallerei vor der Haustür oder im Garten verzichten. Denn ein ängstlicher Hund, der plötzlich aus der Haustür rennt und in der Dunkelheit verschwindet, lässt sich in der Silvesternacht nicht so schnell wiederfinden.
Einen guten Rutsch wünscht
Ihre Simone Steinbrenner









