Gesine Kramer fragt: „Mein Hund (15 Wochen alt) bekommt Welpenfutter. Wann kann ich ihn auf ein anderes Futter umstellen und was gilt es zu beachten?“ Ein Hundewelpe durchlebt im ersten Jahr einen enormen Entwicklungsschub. Daher ist sein Energiebedarf höher als bei einem erwachsenen Hund. Welpenfutter enthält einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und leicht verdauliches Eiweiß, Mineralstoffe und Spurenelemente für den Aufbau von Knochen, Zähnen, Blut und Gewebe. Antioxidantien (Stoffe, die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen) wie z.B. Vitamin C, E, Zink und Selen stärken das Abwehrsystem des jungen Vierbeiners. Ungesättigte Fettsäuren sorgen zusätzlich für einen guten Stoffwechsel. Darauf gilt es achten: Hundefutter sollte altersgerecht sein und rassespezifische Bedürfnisse sind zu berücksichtigen. Um Überfütterung zu vermeiden, ist es ratsam, auf die Mengenangaben des einzelnen Futterherstellers zu schauen.
Der Hund sollte ungestört fressen dürfen und stets frisches Wasser vorfinden. Das übrig gebliebene Futter spätestens nach einer halben Stunde entsorgen. Nach jeder Mahlzeit braucht der Hund mindestens zwei Stunden Ruhe. Tipps zur Futterumstellung: Bis zur 12. Lebenswoche kann der kleine Racker viermal täglich mit Welpenkost gefüttert werden. Danach reichen vorerst drei Mahlzeiten pro Tag. Da Welpenfutter sehr kalorienreich ist, sollte der junge Spund ab dem 6. Lebensmonat langsam auf Junghund-Futter umgestellt werden. So geht’s ohne Durchfall: In der ersten Woche enthält der Welpenfutteranteil nur noch 75 Prozent. Diesem werden 25 Prozent neues Futter untergemischt. In der zweiten Woche beträgt das Mischverhältnis beider Futtersorten 50 Prozent. Unter weiterer Beachtung und Reduzierung des Welpenfutters wird in den folgenden zwei Wochen das neue Futter in steigenden Anteilen untergemischt.
Ihre Simone Steinbrenner









