Karen M. fragt: „Wie bringe ich meiner Hündin bloß das Kommando ‚Sitz!‘ bei? Denn bisher klappt es nur, wenn ich mit Druck auf ihren Hintern nachhelfe. Dann rennt sie aber sofort weg. Wie kann ich es besser machen?“ Bisher üben Sie Druck auf Ihr Tier aus! Zu Recht wird der Hund das, was von ihm verlangt wird, nicht wiederholen wollen und flieht aus dieser bedrohlichen Situation. Sie sollten dringend etwas ändern und dabei künftig auf Ihre Hände achten. Denn zu Ihren Händen hat Ihr Tier das Vertrauen verloren. Hier einige Tipps: Unter Beachtung, dass Ihre Hände jetzt eine wichtige Rolle spielen, setzen Sie zusätzlich auf Ihre Stimme. Denn eine hohe und freundliche Tonlage beim künftigen Training kann auf den Hund einen positiven Effekt haben. Mehrmals täglich kurze Übungseinheiten sind ein weiterer Schlüssel zum Erfolg. So lernt der Hund „Sitz!“ ohne Druck: Ihr Hund befindet sich neben Ihnen. Dann setzen Sie sich mit rund 50 Zentimetern Abstand vom Tier in die Hocke. Sprechen Sie Ihren Hund mit Namen an.
Wenn er Sie daraufhin anschaut, folgt Ihrerseits eine fröhliche verbale Belohnung. Anschließend heben Sie Ihre Hand langsam an, sodass der Hund dieser Handbewegung mit seinen Augen und Nase folgen kann. Bewegen Sie Ihre Hand dann vorsichtig über seine Stirn hinweg. Um Ihre Hand beobachten zu können, muss der Vierbeiner seinen Kopf in den Nacken legen. Dabei setzen sich Hunde meistens hin. Wichtig: Während der Hund sitzt, lassen Sie ihn an Ihren Händen schnüffeln. Dann streicheln Sie Ihren Vierbeiner mit der Hand seitlich um den Kopf entlang und fügen die freudige Aufforderung „Sitz!“ hinzu. Viel Erfolg!
Ihre Simone Steinbrenner









