Herta B. aus Lüneburg. „Ich bin entsetzt über die Rücksichtslosigkeit einiger Hundehalter. Am Dienstag habe ich beobachtet, wie ein Hund ca. 20 Minuten vor einem Geschäft am Lüneburger Sande auf sein Frauchen warten musste. Das arme Tier zitterte fürchterlich. Als ich die Besitzerin darauf angesprochen habe, ist sie pöbelnd mit ihrem Hund weggegangen. Können Sie bitte nochmal alle Hundehalter darüber aufklären, dass auch unsere Vierbeiner bei diesen Minusgraden frieren? Vielen Dank!“ Die Kältewelle hat uns fest im Griff und die Meteorologen erwarten an diesem Wochenende weitere Eistage. Nachts wird das Quecksilber auf bis zu minus 20 Grad sinken und auch tagsüber bleiben die Temperaturen klar unter null Grad. Kaum ein Hund will da lange vor die Tür gehen oder draußen warten müssen! Wichtige Tipps bei Unterkühlung und Erfrierungen beim Hund: Zur Vorbeugung die Hundepfoten mit Vaseline oder Melkfett eincremen und mit Bello mehrere kurze Spaziergänge machen.
Beginnt der Hund zu zittern, muss der Aufenthalt in freier Natur beendet werden. Hunde sollten bei Minustemperaturen nicht vor Geschäften oder im Auto warten müssen. Gerade junge Hunde, vor allem kleine und kurzhaarige Rassen sowie alte und kranke Tiere, können frostigen Wintertemperaturen nur bedingt standhalten. Da kann ein winterfester Hundemantel ratsam sein. Nach jedem Gassigang die Pfoten kontrollieren. Eiskristalle können Ballen und Zehen verletzen.
Ihre Simone Steinbrenner









