Die zweite Wochenhälfte gestaltet sich im Januar fernsehtechnisch sehr stressig für mich: Mittwochs geht´s los mit Dieter Bohlen und seinem DSDS-Casting – u. a. mit Lünepost-Karaoke-Star Liza Marie Viebrock aus Salzhausen. Donnerstags sucht Thomas D. nach unserem Star für Baku – da lass ich dann schon mal „Frauentausch“ für sausen. Freitags laufen die Live-Shows von „The Voice of Germany“, die kann ich aber nur bis 21.15 Uhr schauen, weil dann Dirk Bach und Sonja Zietlow auf dem Nachbarkanal die C-Promis in den Dschungel schicken: Mit dabei mein Liebling Kim Gloss! Zum Abschluss am Samstag gönn‘ ich mir nochmal DSDS und Dschungelcamp hintereinander. Aber irgendwie langweilt mich der ganze Casting-Kram mittlerweile, da werf‘ ich doch lieber mal einen Blick auf die Lüneburger Szene:
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Alle über 30 können diesen Samstag dem Fernsehstress entfliehen und sich auf den Weg in die Ritterakademie machen: Bei der „Über- 30-Party“ darf in exklusivem Ambiente getanzt werden. Wen die heißen Scheiben von DJ Dennis hungrig gemacht haben, der kann sich mit einem herzhaften Mitternachtshappen stärken und dann weiter das Tanzbein schwingen.
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Ein paar Meter weiter, Am Springintgut 21, gibt‘s kein Casting, sondern The Merchants spielen live im Café Klatsch. Die vier Musiker aus dem Lüneburger Raum sorgen mit gitarrenlastigen Sounds und einer Mischung aus eigenen Werken und Coversongs für echtes Rock ‘n‘ Roll- Feeling. Schon seit 1984 präsentiert die urige Kneipe Live-Musik aller Stilrichtungen – am 21 Januar geht diese Tradition dann mit Blues Package weiter. Mehr als 25 Jahre Live-Erfahrung auf dem Buckel, zeigen die vier Hamburger Musiker aber noch lange keine Ermüdungserscheinungen: Bei der rockigen und tanzbaren Show dauert es erfahrungsgemäß nicht lange, bis der Funke aufs Publikum überspringt.
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Wer zum TV-Trash den kulturellen Gegenpol sucht, der kann ab Sonntag im Heinrich-Heine-Haus die Austellung „Ich sehe etwas, was Du nicht siehst...“ besuchen. Der Verein Alltagskultur stellt Bilder, Grafiken, Fotografien und Installationen seiner Mitglieder aus. Bei der Vernissage spielt Jörn Lungwitz Saxophon – die Kunstwerke können dann noch bis 12 Februar immer Samstag und Sonntag (11 bis 16 Uhr) bewundert werden.
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Das Lunatic-Festival findet zwar erst Anfang Juni auf dem Uni-Campus statt, aber für alle, die nicht so lange warten wollen, steigt an diesem Samstag schon mal ein Warm-up im Salon Hansen. Ekstatisch soll es werden, wenn „Fuck Art, Let´s Dance“ ihre heftigen elektronischen Beats von der Bühne Richtung Lunatic-Jünger schießen. Dazu werden die legendären Lunatic-Cocktails gereicht und es gibt eine limitierte Auflage der preisgünstigen Early-Bird-Tickets für das Festival.
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Wer‘s ein wenig schlüpfrig wie im Dschungelcamp mag, dem sei das Fun Lollipop ans Herz gelegt: Bei der Eis.de-Nacht spendiert Deutschlands meistbesuchter Erotikshop den ersten 500 Gästen eine Wundertüte mit fünf hochwertigen und heißen Werbegeschenken! Für die erotische Grundstimmung sorgen die Eis.de-Gogo-Dancer.Fazit: Das Wochenende kann auch ohne TV schön sein!









