In der Gastausbrauerei Nolte gaben vorigen Freitag „Opa & Lucius“ von Truck Stop ein Konzert. Einige Country-Fans waren stilecht in Fransenjacke und Cowboyhut erschienen, um den Musiklegenden zu lauschen. Lucius Reichling und Klaus-Dieter Eckardt heißen die beiden mit bürgerlichen Namen – und während Eckardt normalerweise im Hintergrund die Hits für Truck Stop schreibt, haucht Reichling den Songs auf der Bühne mit markanter Stimme Leben ein. Seit 1999 ziehen die beiden als Duo übers Land: Damals holte Reichling Eckardt für einen Geburtstagsauftritt das erste Mal auf die Bühne. Was als spaßige Abwechselung gedacht war, wurde Ernst. „Das ist unsere Spielwiese“, sagte Eckardt vor dem Auftritt „hier können wir neue Sachen ausprobieren. Und wir spielen auch mal ‚Ganz in Weiß‘ von Roy Black!“ Reichling: „Ich genieße auch die kleineren Auftritte, wie hier bei Nolte!“ Dann mussten die beiden Musiker auf die Bühne, die 130 Fans im ausverkauften Saal warteten schon ungeduldig.
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Keine Musiklegende, aber eine vielversprechende Newcomerin gab parallel ihr Können zum Besten: Bei Stint-Wirt Manni Vogt im Schallander war Elen Wendt, bekannt aus „The Voice of Germany“, zu Gast. Bei der Castingshow begeisterte sie Nena, BossHoss, Rea Garvey und vor allem Xavier Naidoo, schied dann aber in den „Song-Battles“ aus. Kein Grund für Erfolgsproduzent Peter Hoffmann, die Straßenmusikerin nicht nach Lüneburg einzuladen – Hoffmann legte sogar beim Soundcheck im gut besuchten Schalli selber Hand an. Erfrischend unaufdringlich packte Elen Wendt ihre Gitarre aus und legte los. Besonders sympatisch: Nach dem Gig nahm sie sich für alle (meist weiblichen) Fans Zeit, bat die Schlange stehenden Bewunderer an den gemütlichen Kneipentisch und schnitt noch mal eben das Cover ihrer CD zurecht, bevor sie den fertigen Tonträger signiert übergab. Auch „1st Class Session“-Guru Peer Frenzke machte Elen Wendt seine Aufwartung: Er lud sie zu einer Session in die Ritterakademie ein.
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So richtig Winter scheint es ja nicht mehr zu werden – das dachte sich wohl auch XXL-Wirt Martin Lühmann vom Anno 1900, er lädt am 12. Februar zum Angrillen (Anmeldung erwünscht) in seinen Biergarten. Das Besondere an diesem winterlichen Grillfest: Es darf mit alter D-Mark bezahlt werden. Bratwurst, Bier, Grünkohl, Bregenwurst, alles kostet „einemarkfünfzig“.
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Ein Schnäppchentipp zum Schluss: Die Lüneburg Marketing verkauft ihr Inventar! Aber keine Angst, es wird nur Platz für einen Umbau der Tourist-Info benötigt. Am 24. Januar können sich alle Schnäppchenjäger ab 10 Uhr im Rathaus einfinden: Regale und andere Möbel, Computer, Monitore und Drucker sind nur einige der angebotenen Altlasten – besonderes Augenmerk wird wohl auf alten Werbemitteln und Lüneburg-Souvenirs liegen.









