
Pop statt Politik, Rock statt Religion – im Scharnebecker Bernhard-Riemann-Gymnasium stand am Donnerstag mal etwas ganz anderes auf dem Stundenplan.Auf seiner „Schoolrock“-Tour hatte der Radiosender N-Joy völlig überraschend am Elbe-Seitenkanal Station gemacht. Im Gepäck: die Newcomerband The Black Pony. Die sind vor allem den ganz Jungen ein Begriff aus der TV-Realityshow „LAX – Follow The Black Pony“ auf Viva und Nickelodeon. Leicht ersatzgeschwächt – Drummer Michael krank und Sänger Trevor ohne Stimme – stürmten sie die Bühne der Scharnebecker Schulaula. Ersatz-Sänger Eugen, normalerweise Gitarrist der Teenie-Band, machte seine Sache gut in den sechs Songs, die die „schwarzen Ponys“ zum Besten gaben. Kein Wunder, dass es da vor allem die Schülerinnen nicht lange auf den Stühlen hielt. Schnell drängelten sie sich mit glänzenden Augen vor der Bühne – während sich die meisten Jungs cool im Hintergrund hielten. Ähnliches Bild bei der anschließenden Autogrammstunde der kalifornisch-deutschen Teenie-Band.Ein bisschen Schulunterricht gab‘s übrigens auch: Denn Themen der N-Joy-Tournee sind in diesem Jahr die Rundfunkgebühren und der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der in einem Kurzfilm erklärt wurde.












