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Home Aktuelles Sport „Wir bauen auf die Jugend!“

„Wir bauen auf die Jugend!“

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AEC-Goalie-MarikAdendorf. Mit 1:9 und 1:11 ging der Adendorfer EC Rostock am vorigen Wochenende gegen Rostock unter. Kritik vorm Heimspiel an diesem Freitag, 12. März (20 Uhr), gegen die Beach Boys vom Timmendorfer Strand gab es aber auch wegen vermeintlich vernachlässigter Nachwuchsförderung. Diese Kritik hat nun AEC-Sportchef Finn Sonntag auf den Plan gerufen. Vor dem Freitag-Match verbreitet Sonntag vielmehr Hoffnung, nicht zuletzt dank der Erinnerung an den 2:1-Auswärtscoup am Timmendorfer Strand in der Vorrunde: „Wir streben einen Sieg an und wollen uns nicht beirren lassen, auch wenn einige die hohen Niederlagen gegen übermächtige Gegner falsch interpretieren.“ Sonntag zeichnet ein glaskares Bild der Liga: „Mannschaften wie die Erstplatzierten Rostocker Piranhas und Harzer Wölfe spielen finanziell in einer anderen Liga.

Dort herrschen Profibedingungen. Bei uns handelt es sich im Vergleich eher um Hobby-Eishockey. Die beiden Top-Teams  trainieren oft zweimal täglich, da können wir konditionell nicht mithalten.“ Braunlage sei zudem „schon wieder insolvent“. Mithalten will der AEC aber mit Gegner Timmendorf.

Die schicken zwei Kanadier als Profis aufs Eis, beim AEC fallen Keeper Michal Marik und Verteidiger Benjamin Zech unter diese Kategorie. Der Dauerbrenner verspricht ein packendes Duell: „Mit einem Sieg beenden wir den Timmendorfer Traum von Platz zwei, der zum Weiterkommen in den Play-Offs berechtigen würde“, sagt Sonntag. Die jüngste Kritik wegen der abgewanderten jungen Spieler wie Wayne Gerth, Sascha Fitzner oder John-Darren Laudan will Sonntag nicht gelten lassen: „Wir setzen weiterhin auf den Nachwuchs, nur müssen die jungen Leute auch Biss zeigen. Jan Krambeer oder Hendrik Alexander seien da zum Beispiel positiv hervorzuheben.“ Laudan, der erst zum Hamburger SV wechselte und nun für die Salt City Boars in der Inlinehockey-Bundesliga am Ball ist, konnte lau Sonntag aufgrund seiner Schule nicht regelmäßig trainieren „und hat deshalb das Weite gesucht, weil er bei uns nicht ohne Training gesetzt ist, wie es beim HSV der Fall war“.

Gerth schied beim AEC aus, „weil er der Meinung war, nicht für eine Fünf-Euro-Pizza zum Auswärtsspiel in den Harz zu fahren“, klärt Sonntag auf. Einmal in Erklärungslaune, legt Adendorfs sportlicher Leiter nach: „Und dem Gestöhne über einen zu harten Umgangston von Cheftrainer Lumir Mikesz sollte man auch kein Gehör schenken. Lumir ist tausendprozentig bei der Sache. Natürlich herrscht da mal ein rauer Ton, aber der Trainer hat auch eine sanfte Seite.“ Von einer besseren Seite und jugendlich forsch will sich Sonntags AEC am Freitag zeigen: „Die Youngster Kulabuchov, Behrens, Krambeer, Stanik, Kluckow und Alexander sind Stammspieler. Auch Christoph Kuckat und Patrick Folkert sind gut dabei. Frust schiebt bei uns keiner.“

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