Lüneburg. Der Krösus der Liga kreuzt am Sonntag auf: Fußball-Oberligist FC Hansa Lüneburg trifft um 15 Uhr in Wilschenbruch auf den Ex-Zweitligisten VfB Oldenburg, der die Saison mit einem üppigen 750.000-Euro-Etat angeht. Trotz bisher „nur“ vier Unentschieden ist die Stimmung im Lüneburger Lager positiv: „Zurückgelegen haben wir bisher in keinem Punktspiel, und auch vier Remis zeugen von Stabilität“, betont Hansa-Trainer Harry Pleß, der das Positive in den Fokus rückt:
„Unsere junge Truppe brennt, und Sonntag habe ich die Qual der Wahl.“ Luc Ndjock (5 Treffer) ist aus den USA zurück, und im Mittelfeld streiten sich Etablierte um die Plätze: Maik Kruse, Torben Tutas, Felix Beck, Daniel Stäcker. Gut möglich, dass Tutas oder Stäcker in die Viererkette hinten links rücken.
Gegner VfB Oldenburg, der unter Manager Rudi Assauer 1992 nur knapp den Aufstieg in die 1. Liga verpasste, will unbedingt in die Regionalliga aufsteigen. Bei den auswärtsstarken Gegnern (2 Siege, 1 Remis) fällt aber Torjäger Eike Noparlik (Kreuzbandriss) aus. Gefahrenstufe eins: Waldemar Kowalczyks Freistöße, Linksfuß Marisuz Zmijaks Wirbelwind-Läufe und die Abschlussstärke von Stürmer Tim Schwarz. Übrigens: Zum Duell der Traditionsklubs werden auch viele VfB-Fans erwartet. Da passt es gut, dass Polizisten, Feuerwehr und Soldaten mit Dienstausweis freien Eintritt erhalten.










