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Freitag,
30. Jul. 2010
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Home Redaktionelles Statt-Gespräch: Von Juristen und Schlagloch-Pisten

Statt-Gespräch: Von Juristen und Schlagloch-Pisten

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asdasdasdasdDie „Nicht öffentliche Verhandlung“ ist eine Lüneburger Band, bestehend aus 5 Juristen, die seit geraumer Zeit von der Radio-ffn-Moderatorin Kirsten Rinke stimmstark unterstützt wird. Vorigen Samstag, 27. Februar, spielte das Sextett bei freiem 1-Tritt im rappelvollen Hemingways Songs mit leicht jazzigem Hauch, von R & B über Sade bis Sheryl Crow und erntete dafür viel Beifall. Dazu spielt die  NÖV quasi noch ehrenamtlich, das heißt „für den Hut“, und dessen Erlös geht dann an einen guten Zweck, in diesem Fall an die Hilfsorganisation Ma Donna in Lüneburg. Weiter so! Nur mit der Werbung hapert‘s bei der NÖV noch etwas. Mein Tipp: Fügt doch einfach allen bei Gericht rausgehenden Strafbefehlen einen Werbeflyer bei.

Ein bisschen gepatzt hat man meiner Meinung nach auch bei der für Samstag, 6. März, angesagten 6. Lüneburger Rocknacht. Den Plakaten und großseitigen Anzeigen konnte ich zwar entnehmen, welche und wie viele (9) ausgezeichnete Bands – darunter der Headliner „Luxuslärm“ – auftreten werden. Nur den Luxus, dazu zu schreiben, in welchen Lokalen diese Bands auftreten werden, diesen Luxus hat man sich erspart oder vergessen. Oder man wird es der Presse überlassen. Also, aufmerksam diese Lünepost lesen. Wir lüften das Geheimnis!

Kutscher Andreas Gensch, mit seinen urigen Pferdefuhrwerken einer der Lüneburger Touri-Attraktionen, hatte nun auch eine witterungsbedingte Winterpause. Wahrscheinlich wäre andernfalls von den Hufen der galoppierenden Rössern so viel Eissplitter gespritzt, dass es die wenigen noch sehenden Kindern Lüneburgs das Augenlicht gekostet hätte.
Dennoch lässt sich der sympathische Pferdeflüsterer das Feiern nicht nehmen: Er wird Anfang März im Heinrich-Heine-Haus (ohne Pferde) „10 Jahre historische Stadtrundfahrten“ feiern. Ich hoffe, er bleibt weitere 10 Jahre „in den Hufen“.

Wie von mir vorhergesagt, gibt es jetzt keine Flut von Beschwerden wegen glatter Gehwege, zugeschippter und/oder zugefrorener Parkplätze, sondern Beschwerden in Form vieler Leserbriefe und Meldungen zu dem desolaten Zustand unserer Straßen. Ich glaube ja auch, wenn ich für jedes Lüneburger Schlagloch einen Euro bekäme, könnte ich locker für ein paar Wochen auf die Malediven. Ich sprach darüber mit Lüneburger Taxifahrern: Deren „Negativ-Favoriten“ sind derzeit Bessemer-, Hindenburg- und Uelzener Straße. Die Lüneburger Polizei hat angeblich bereits reagiert und intern die Weisung ausgegeben, jeden anzuhalten, der auf diesen und anderen Straßen stur geradeaus fährt. Derartig gradlinige Fahrer müssen entweder blind oder blau sein. Wer übrigens in ein Schlagloch gerät und dann deshalb gegen die Stadt klagen will, der steht quasi im Loch. Denn vorerst hat man sich vorschriftsmäßig damit beholfen (anders geht es auch nicht), aller Orten Hinweisschilder mit dem Achtungszeichen „Straßenschäden“ aufzustellen. Das hilft! Fragt die Juristen von NöV!

 
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