Lüneburg/Egestorf. Die Volksbank Lüneburger Heide eG, Lüneburg, und die Volksbank Nordheide eG, Buchholz, wollen sich zum 1. Januar 2011 zusammenschließen. Im März hatten die Aufsichtsräte beider Banken die Vorstände beauftragt, Eckpunkte für eine Verschmelzung zu erarbeiten. In der Vorwoche unterzeichneten nun die Vorstände in einer Sitzung mit den Aufsichtsräten in Egestorf den Fusionsvertrag. Die neue Volksbank Lüneburger Heide wird mit über 600 Mitarbeitern und 170.000 Kunden zu einer der größten Volksbanken in Norddeutschland.
Sie wird ihre Zentrale in Winsen an der Luhe haben. Einen Abbau von Arbeitsplätzen soll es durch die Fusion nicht geben. Nach der Zustimmung durch die Aufsichtsräte rechnen beide Banken damit, dass auch die zuständigen Vertreterversammlungen die Fusion befürworten.
Der 24-köpfige Aufsichtsrat wird paritätisch zu je einem Drittel aus Mitgliedervertretern beider Banken sowie Arbeitnehmern besetzt. Dem Vorstand gehören Werner Albers (Vorsitzender), Peter Bade, Gerd-Ulrich Cohrs, Heiko Ernst und Cord Hasselmann an. „Die Unterzeichnung des Vertrages ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Zusammenschluss“, so das Fazit der Bankvorstände. Das letzte Wort in Sachen Fusion haben die Mitgliedervertreter der beiden Volksbanken. Sie werden im Frühjahr kommenden Jahres rückwirkend über den Zusammenschluss abstimmen. Übrigens: Lüneburger Kunden der neuen Volksbank Lüneburger Heide müssen sich künftig diese neue Bankleitzahl merken: 240 60 300. Kontonummern sind von der Fusion hingegen weitestgehend nicht betroffen, sie bleiben bis auf wenige Ausnahmen gleich.











