Lüneburg/Adendorf. „Vielen (A)Dank für die Blumen“ – mit dieser leichten Abwandlung eines Udo-Jürgens-Hits sorgten die famosen Showpianisten David & Götz gleich für einen stimmungsvollen Auftakt der Gala. 35 Jahre Firmengeschichte feierte die Adank Bauträgergesellschaft mbH am vorigen Samstag im Castanea Resort Hotel in Adendorf. 320 Gäste kamen und erlebten eine heitere und schwungvolle Feier mit launigen Reden, kulinarischen und musikalischen Hochgenüssen. Rainer Adank kann sich noch gut an seine ersten Schritte auf dem Bausektor erinnern: „Am 12. Januar 1977 war es, da wurde beim Lüneburger Notar Petersen die Gründung der Adank Bauträgergesellschaft beurkundet.“Seitdem hat Rainer Adank das Bild der Stadt Lüneburg entscheidend mitgeprägt: Mehr als 300 Bauprojekte mit 1000 Gebäuden und 2500 Einheiten sind unter seiner Regie entstanden. „2000 davon hat mein Bruder Rolf-Peter verkauft“, dankte Adank seinem Geschäftspartner.Dem Freund Klaus Dützmann, früher Lüneburgs Wirtschaftsförderer, überließ es Adank, noch einmal zurückzublicken: „Bezahlbare Wohnungen und Häuser wollte Rainer Adank bauen, mit guter Qualität und alles aus einer Hand. Das Residenz-Hotel am Kurpark war 1980 ein mutiges Projekt – da hat er wohl schon mal fürs Castanea geübt
“Dützmann lobte Adanks Verdienste um die Nutzung von Lüneburger Gewerbebrachen, nannte Beispiele: „Die alte Saline wäre abgerissen worden, dank Adank finden wir dort heute einen Supermarkt und das Salzmuseum. 2003 entstand das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum Loewe-Center, und aktuell wird aus der ehemaligen Keulahütte das Ilmenau-Center 2.“Adendorfs Bürgermeister Thomas Maack betonte, dass es zwei Anlässe zum Feiern gebe, das 35-jährige Firmenbestehen und die Erweiterung des Castanea-Hotels: „Sie haben 2004 besonderen Mut bewiesen“, sagte er zu Rainer Adank, „als Sie die Investitionsentscheidung für den Standort Adendorf getroffen haben. Dafür danke ich Ihnen! Das ist eine tolle Sache für Adendorf. Sie haben hier viele Arbeitsplätze geschaffen. Das erstklassige Hotelangebot ist über die Grenzen anerkannt. Lassen Sie Ihren Ideen in der schönen Gemeinde Adendorf bitte weiter freien Lauf!“
Dickes Lob gab es auch von einem Experten: Hotelier Hans Gerst, Präsident der Best-Western-Hotels in Deutschland: „Herr Adank, Sie sind ein visionärer Unternehmer, der gradlinig seine Ziele verfolgt und sich von Zweifelern nicht beirren lässt.“Das musste Gerst am eigenen Leib erfahren, wie er gerne zugab: „Ich saß damals bei Rainer Adank im Büro und habe ihn vor dem Bau des Castaneas gewarnt, er sei ahnungslos, ein Hotel sei etwas ganz anderes als normaler Häuserbau. Und dann wollte er das Hotel auch noch selbst betreiben. Ich habe ihn wirklich gewarnt – aber er hat nur geschmunzelt. Ich konnte ihn nicht von seinen Plänen abbringen – und das war auch gut so.“Denn heute sei das Castanea, so Gerst, „ein herausragendes Flaggschiff, ein Schmuckstück“. Der Präsident schwärmte: „Was in Adendorf geschaffen wurde, sucht seinesgleichen, mit dem Castanea hat Rainer Adank die gesamte deutsche Hotellandschaft geprägt. Das ist Champions-League – Respekt!“Gerst gratulierte auch Castanea-Direktor Peter Klaus Müller, der das Hotel seit 2008 leitet. Müller erklärte den Gästen, wie das Castanea in den letzten hundert Tagen für drei Millionen Euro erweitert worden ist: „Wir haben 39 weitere Gästezimmer, zwei luxuriöse Golfersuiten, jetzt insgesamt 157 Zimmer. Es sind ein neuer Gastronomie-Boulevard mit Gartenrestaurant, eine Raucherlounge und drei zusätzliche Veranstaltungsräume entstanden.“ Die Erweiterung war laut Müller notwendig, weil das 4-Sterne-Superior-Hotel mittlerweile bei Golfern, Tagungsteilnehmern und Wellnessgästen so beliebt ist, dass Anfragen immer wieder abgelehnt werden mussten. Auch der Spa-Bereich wurde noch einmal erweitert, u. a. um eine Salzgrotte. Demnächst wird die finnische Erdsauna eröffnet. Direktor Müller freute sich auch im Namen seiner Mitarbeiter: „Herr Adank, da haben Sie ein Meisterstück geschaffen.“Bei so viel Anerkennung wunderte Adanks Fazit kaum: „Ich würde es wieder so machen wie damals, als ich zu Notar Petersen gegangen bin.“










