Mit roten Fahnen, kämpferischen Reden und Demonstrationen begehen Gewerkschaftsmitglieder am 1. Mai den „Tag der Arbeit“. Vor 100 Jahren, in den Anfangsjahren der Weimarer Republik, wurde er in Deutschland erstmals zum gesetzlichen Feiertag.

Zum „Tag der Arbeit“ 2019 erinnern sich in der Lünepost Leser an ihren ersten Arbeitstag: Wie es war, als der heutige Lüneburger Rathauschef Betondecken stemmen musste, der Antiquitätenhändler sein erstes selbstverdientes Geld für unnützes Zeug ausgab, der Schauspieler sich mit weißen Mäusen befassen musste, die Polizeihauptkommissarin plötzlich wieder die Schulbank drückte und der Oberarzt sich ständig verlief – das alles ist in der Lünepost vom 30. April nachzulesen.