20 Jahre Kriminal-Präventionsrat

Hatten Grund zum Feiern: Oberbürgermeister Ulrich Mädge (v. l.), Präventionsrats-Geschäftsführerin Christiane Scholl, Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz und Landrat Manfred Nahrstedt. Foto: lk/wö

Lüneburg. „Hochachtung“ bekundete Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. „Hut ab!“, lobte Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. Viel Anerkennung gab es am vorigen Donnerstag, 11. Mai, im Glockenhaus, als der Kriminalpräventionsrat von Stadt und Landkreis Lüneburg sein 20-jähriges Bestehen feierte.

„Sie sind im Oktober 1997 gestartet“, blickte Mädge zurück, „und Sie haben einen großen Beitrag für die innere Sicherheit in unserer Region geleistet.“

Der Kriminalpräventionsrat ist ein großes Netzwerk, in dem Ehrenamtliche mit dem Präventionsteam der Lüneburger Polizei zusammenarbeiten. Ziel: Straftaten schon frühzeitig verhindern. In sieben Arbeitskreisen entwickeln Pädagogen, Polizisten, Verwaltungsmitarbeiter, Kirchenvertreter und andere Freiwillige konkrete Handlungsstrategien gegen Gewalt.

Das funktioniert in Lüneburg und landesweit:

„Wir mussten in den 90er Jahren unbedingt etwas tun, weil die Entwicklung erschreckend war“, erinnerte sich Justizministerin Niewisch-Lennartz, „es gab immer mehr jugendliche Intensivtäter, immer mehr Gewalt, Raub und Drogenhandel. Da haben wir 1995 den Landespräventionsrat gegründet.“

Mittlerweile gebe es in Niedersachsen 200 dieser Räte. Mit durchschlagendem Erfolg. Mehr dazu lesen Sie in der LÜNEPOST vom 13./14. Mai 2017.