Landkreis. Die Weihnachtsgänse sind knapp. Diese Meldung wurde in den vergangenen Tagen in vielen Familien diskutiert. Denn nachdem erst in Osteuropa und wenig später dann auch bei einem Geflügelzuchtbetrieb im Nachbarlandkreis Harburg die Geflügelpest ausgebrochen war, mussten tausende Tiere gekeult werden.

Bei dem Lüneburger Großhändler Handelshof herrschte in den vergangenen Tagen gähnende Leere in den Gefriertruhen, in denen normalerweise viele Weihnachtsgänse auf Käufer warten. „Einen Engpass gibt es dieses Jahr zu Weihnachten bei Tiefkühlgänsen aus Polen und Ungarn. In diesen Ländern gab es im Sommer die Geflügelpest, so dass wir hier nur wenig Ware bekommen haben“, sagt Christian Kremer, Fleischermeister und Fleischsommelier beim Handelshof.

Sind das „Gans schlechte Nachrichten“ für Familien, die an Weihnachten die traditionelle Gans in den Ofen schieben wollten? Die Lünepost hat u. a. mit dem Betreiber des betroffenen Hofs gesprochen. Er musste schon 1200 Tiere keulen lassen. Wie es um seine anderen Herden steht, wie die Lage beim Geflügelhändler auf dem Lüneburger Wochenmarkt und im Großhandel aussieht, lesen Sie in der Lünepost vom 4. Dezember.