Bleckede. Bereits im elften Jahr sind auch in diesem Sommer wieder Reiter der niedersächsischen Polizei im Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“ in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg unterwegs und unterstützen dabei maßgeblich die Arbeit des Biosphärenreservats in unterschiedlichen Bereichen des Schutzgebiets.

Nach den positiven Erfahrungen der letzten zehn Jahre tragen sie gerade in der sensiblen Phase der Brut- und Setzzeit in den Schwerpunkträumen der Elbtalaue dafür Sorge, dass die vielfältige Tierwelt nicht unnötig gestört und die Ruhe in der Landschaft erhalten bleibt.

Sowohl für Einheimische als auch für Touristen,möchten die Polizeireiter kompetente Ansprechpartner sein. „Es hat sich gezeigt, dass deren präventive und in hohem Maße wertgeschätzte Arbeit erheblich dazu beigetragen hat, die gesellschaftliche Akzeptanz des Biosphärenreservates zu festigen“, sagt Julia Westerhoff, Sprecherin der Polizei Lüneburg. In Abstimmung mit den Ministerien und Kommunen sind daher auch in diesem Jahr vier Polizeireiterinnen und -reite im Biosphärenreservat unterwegs.

Vor Ort informieren sie über die Regeln zum Schutz der herausragenden Qualitäten von Natur und Landschaft im Gebiet und ahnden bei Bedarf sofort eklatante Verstöße. Bei ihrem Einsatz überwachen sie insbesondere auch die naturschutzrechtlichen Bestimmungen (u.a. Befahren von nichtöffentlichen Wegen in Schutzgebieten, illegales Campen und lautstarke Veranstaltungen, offenes Feuer und Fischwilderei). Sie führen Informationsmaterialien mit sich, die sie Besuchern des Gebiets gerne zur Verfügung stellen.

Die Reiter aus den Reiterstaffeln der Polizeidirektionen Braunschweig und Hannover sind dabei flankierend zu den Rangern des Biosphärenreservats unterwegs. Untergebracht sind sie mit ihren Tieren in Bleckede und Vietze (Lüchow-Dannenberg).