Adendorf. Corona hin, Corona her – die Natur interessiert das herzlich wenig. Die Sonne scheint trotzdem, die Vögel zwitschern und der Frühling hat die Region längst erreicht. Für die Mitarbeiter des Adendorfer Bauhofs bedeutet das jede Menge Arbeit. Sie haben gut zu tun.

Rund 3000 Stiefmütterchen haben Lutz Hillmer und seine Kollegen in der Gemeinde gepflanzt. „Wir haben extra die mit den großen Blüten genommen“, freut er sich über die bunten Beete und Pflanzkübel überall im Ort. „Viele, die daran vorbeikommen, schauen und staunen“, hat Lutz Hillmer bereits beobachtet.

Besonders im strahlenden Sonnenschein machen die Blumen Lust auf den Frühling. Aber gerade wegen des guten Wetters müssen Hillmer und seine Kollegen regelmäßig gießen, damit die Adendorfer auch lange etwas von den Pflanzen haben. Etwa zwei Monate bleiben die Stiefmütterchen in den Beeten. „Dann sind sie verblüht und es kommen Sommerblumen.“

Am 1. April beginnt außerdem die Brut- und Setzzeit. Bis dahin müssen die Bauhof-Mitarbeiter auch mit dem Rückschnitt von Hecken und Büschen fertig sein.

Aber auch sonst gehört das fleißige Bauhof-Team in der Coronazeit zu den unermüdlichen Helden. „Viele Bürger haben jetzt wohl die Zeit, zu Hause aufzuräumen“, meint Lutz Hillmer. Wie er darauf kommt? „Rund um die öffentlichen Mülleimer, die wir regelmäßig leeren, steht und liegt doch deutlich mehr rum als gewöhnlich“, hat er festgestellt. Er nimmt es aber mit einem Schmunzeln hin. „Das ist unser Job.“