Agenten-Auflauf in Lüneburg

Lüneburg. Erst nach Macau, dann nach Lüneburg, anschließend nach Stockholm – so könnte der kurzfristige Zeitplan eines ambitionierten „Ingress“-Spielers aussehen. Lüneburg reiht sich mit der Austragung des sogenannten „Mission Days“ nahtlos zwischen Weltstädten ein.

Zu verdanken ist das der kleinen, aber aktiven Lüneburger Community. Neun Spieler, darunter Bastian Borchert (38), Matthias Baur (47) und Panagiotis Mokas (37), entschieden sich, das Ereignis nach Lüneburg zu holen. Am Samstag, 2. September, ist es dann soweit: Erwartete 800 Spieler, „Agents“ genannt, werden durch Lüneburgs Innenstadt und Umgebung streifen.

„Ingress“, das ist ein Smartphone-Spiel ähnlich dem weitaus bekannteren „Pokemon Go“. Es ist von derselben Firma, Niantic, aber schon länger auf dem Markt. Eigentlich bekriegen sich hier zwei Fraktionen – „bei den ‚Mission Days‘ geht‘s aber eher darum, miteinander zu spielen“, betont Mokas.

Zugleich ist das eine tolle Werbung für Lüneburg. Spieler aus ganz Deutschland sowie den Nachbarländern werden eine Sehenswürdigkeit nach der anderen ansteuern, um ihre Mission zu erfüllen. Mit im Boot sind Stadt, Polizei, Lüneburg Marketing, Museen. Mehr in der LÜNEPOST vom 2. August.