Lüneburg. Immer wieder hört und liest man von Mietern, die aus ihren Wohnungen vertrieben werden sollen. Teilweise wird mit üblen Methoden vorgegangen: etwa, dass Heizungen oder Fahrstühle über Wochen nicht repariert werden. Oder dass Renovierungsarbeiten auf die lange Bank geschoben werden.

Häufig gehören die Immobilien großen, zum Teil ausländischen Unternehmen. Und die sind nur schwer zu fassen.

„Ich habe Angst, dass auch wir hier rausgeekelt werden sollen“, befürchtet eine Lüneburgerin, die seit Jahrzehnten in einer Mietwohnung im Gebäude des Hotels Seminaris wohnt. In den oberen beiden Etagen des Gebäudes gibt es insgesamt 20 Wohnungen, 18 von ihnen sind derzeit noch vermietet.

Die 79-Jährige klagt über ständigen Baulärm und über eine Klingelanlage, die seit Wochen defekt ist. Ansprechpartner gibt es nicht. In ihrer Hilflosigkeit wandte sich die Mieterin an die Lünepost.

Mehr über die Versuche, Kontakt mit den Besitzern aufzunehmen, ist in der Lünepost von Mittwoch zu lesen.