Lüneburg. „Ihr Leben ist zerstört, aber immerhin haben Sie noch ein Leben“ – mit diesen Worten, gerichtet an den Angeklagten Robert S., brachte Rechtsanwalt Wolf Römmig ziemlich genau auf den Punkt, was seit zwei Wochen im Lüneburger Landgericht verhandelt wurde.

Der 33-jährige S. hatte in der Silvesternacht seine Zufalls­bekanntschaft Anton W. auf grausame Weise mit einem großen Messer und unter Einsatz eines Schlagbohrers getötet. Der 26-jährige Supermarktangestellte hatte keine Chance.

Am Donnerstag fiel nun das Urteil: Wegen heimtückischen Mordes muss Robert S. lebenslänglich ins Gefängnis. Die Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe vom 15. Juni.