Lüneburg. Auch wenn es in der vergangenen Woche ein paar kühle Tage gab, ist die Gras- und Waldbrandgefahr noch lange nicht gebannt. Im Gegenteil! Denn am Wochenende war es wieder heiß und Experten sagen für die sehr trockenen Wälder in Nordost-Niedersachsen die zweit- bzw. höchste Gefahrenstufe voraus. Da reicht schon eine weggeworfene Zigarettenkippe, um binnen Sekunden ein Großfeuer zu entfachen.

„Die Lage ist angespannt“, warnt Helmut Beuke, der die Waldbrandzentrale in Lüneburg gegründet hat. Erfahrene Forstwirte überwachen im Behördenzentrum Auf der Hude die Wälder in insgesamt sechs Landkreisen mit hochmodernen Kameras. Die Bilder werden per Digitalfunk auf ihre Monitore übertragen. Sehen sie Rauch aufsteigen, lösen die Brandwächter Alarm aus.

Die Lünepost durfte die Mitarbeiter der Waldbrandzentrale bei ihrer Arbeit besuchen. Wie die Arbeit der Brandwächter aussieht, lesen Sie in der aktuellen Lünepost-Ausgabe.