Lauenburg. Es ist das wohl schwierigste Projekt, das Andreas Thiede als Bürgermeister der Elbestadt Lauenburg zu wuppen hat: Im Fürstengarten mit tollem Blick aufs Wasser soll ein neues Hotel entstehen. „Ein Haus aus dem Premiumsegment“, wie der Rathauschef betont. Doch was für Berlin der BER-Flughafen ist, ist für Lauenburg das Luxushotel.

Inzwischen wird schon seit achteinhalb Jahren geplant, diskutiert, abgestimmt – und wieder von vorne angefangen.

Zu beneiden war Thiede in all der Zeit nicht: Immer wieder musste der Bürgermeister „sein“ Projekt verteidigen, beispielsweise wenn mal wieder ein Investor wie der windige Chinese Chen Yongqiang bundesweit für negative Schlagzeilen sorgte und letztlich absprang.

Doch Andreas Thiede lässt sich nicht unterkriegen – auch weil mit Gert Prantner ein namhafter Betreiber an das Projekt glaubt und vom ersten Tag an bis heute parat steht.

Jetzt scheinen beide doch noch in ihrer Beharrlichkeit bestätigt und für ihren langen Atem belohnt zu werden: Ende September gaben die Stadtvertreter endlich grünes Licht, ein neuer Invester steht schon in den Startlöchern.

Mehr zu den neuen Plänen des Luxushotels und da langen Geschichte, lesen Sie in der LÜNEPOST vom 7. Oktober 2020.