Lüneburg. Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nachdem die SPD vorigen Sonntag ihre Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl im September bekanntgegeben hat – sie stellte Sozialdezernentin Pia Steinrücke auf –, verkündete nun CDU-Stadtchef Alexander Schwake seine Kandidatin: Monika Scherf wird, wenn im April die Parteimitglieder dem Vorschlag des Stadt-Vorstandes zustimmen, um die Nachfolge von Ob Ulrich Mädge ins Rennen gehen. So gibt es mit dem LCM-Vorsitzenden Heiko Meyer (parteilos) bisher drei Kandidaten.

Scherf hat bereits viel Erfahrung in der Verwaltung gesammelt, u. a. als Kreisrätin in Lüneburg. Diese Stelle verlor sie, weil sie sich 2014 „erdreistet“ hatte, gegen ihren eigenen Chef Manfred Nahrstedt um den Landratsposten zu kandidieren. Das kam bei Nahrstedt, der die Wahl gewann, nicht gut an, und so wechselte sie als Kreisrätin nach Harburg. Dort nahm man sie mit Kusshand, heißt es, und war traurig, als sie nur zwei Jahre später Chefin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg wurde. Jetzt hat sie „richtig Lust“ auf das Oberbürgermeisteramt in der Stadt, die ihr „am Herzen liegt“. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom Wochenende, 9./10. Januar.