Landkreis. Immer zu Jahresbeginn gibt‘s einen neuen Abfuhr-Kalender für Lüneburgs Haushalte. Meist ändert sich nicht viel, seit Jahren kennt man „seine“ Termine. Das ist dieses Jahr anders – die GfA hat die Abfuhr-Touren komplett neu durchgeplant. „Das war notwendig“, sagt Logistik-Leiter Andreas Junge auf LP-Anfrage.

„Das wird ein Riesen-Chaos geben!“, befürchtet LP-Leser Stephan Z. Mit seinen Bedenken meldete er sich in der Lünepost-Redaktion: „Als ich den aktuellen Abfuhrplan der GfA bekommen habe, hielt ich das für einen Druckfehler“, schreibt der Lüneburger, der in Bülows Kamp wohnt. „Leider nein“, bestätigte ihm telefonisch ein Mitarbeiter der GFA. Das Problem: „In diesem Jahr werden braune Tonne, graue Tonne und Grünabfälle am selben Tag abgeholt“, berichtet Z. „Und noch schlimmer: vierzehn Tage später auch noch der Sperrmüll, zusätzlich.“
Der Anwohner erklärt: „Am Ende der Häuserreihe stehen dann 22 Tonnen, plus Grünabfälle und Sperrmüll auf der Straße. Oder Bürgersteige und Parkplätze werden mit zugestellt.“ Er fragt: „Wer hat so viel Platz auf der Straße, das alles zusammen bereitzustellen? Bei uns in der Straße, mit Reihenhäusern, gibt‘s den Patz jedenfalls nicht.“

Wase GfA-Logistiker Andreas Junge auf die besorgte Frage, ob es ein Mülltonnen-Chaos geben könnte antwortet, lesen Sie in der Lünepost vom 11. Januar.