Lüneburg. Das war abzusehen. Die Lüneburg Marketing GmbH hat den am 8. November geplanten verkaufsoffenen Sonntag in der Hansestadt am Mittag abgesagt. Grund sind – natürlich – die aktuellen Corona-Infektionszahlen und die jüngsten Einschränkungen.

„Wir hätten dem lokalen Handel gern ermöglicht, in dieser schweren Zeit durch die
Öffnung Umsatz zu machen“, sagt Lars Werkmeister, Geschäftsführer der Lüneburg
Marketing GmbH. Das sei mit Beschluss der neuen Verordnung nun nicht mehr
möglich.Denn angesichts der aktuellen Situation mit steigenden Corona-Infektionszahlen hatten Bund und Länder zuletzt einen neuen Maßnahmenkatalog zur Eindämmung der Pandemie beschlossen. Der beinhaltet auch, dass sämtliche Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung nicht möglich ist, untersagt sind. Und das ist bei einem Shopping-Sonntag der Fall.

Werkmeister appelliert an die Besucherinnen und Besucher der Stadt, den lokalen Handel
weiter zu unterstützen und in Lüneburg einkaufen zu gehen: „Wir haben in allen
Geschäften sehr gute Hygienekonzepte. Mit entsprechendem Abstand, Mund-NasenSchutz und gegenseitiger Rücksichtnahme ist Shopping in Lüneburg weiter möglich.“