Das große Saubermachen im Museum

Überall Ruß: Im Museum Lüneburg reinigen Spezialkräfte die Exponate. Direktorin Dr. Heike Düselder hat für die Dauer der Sanierung ein Ersatzprogramm im Altbau zusammen­gestellt. Foto: t&w

Lüneburg. Nach dem Kellerbrand im Neubau des Museums Lüneburg (LP berichtete) ist im ganzen Haus Großreinemachen angesagt. Eine feine Rußschicht hat sich auf Vitrinen, Treppenläufe und Fußböden gelegt, die nun von einer Spezialfirma beseitigt wird.

Auch viele Exponate sind betroffen, aber die darf das Putzkommando nicht anfassen: „Ab kommender Woche werden Restauratoren diese vom Ruß reinigen“, erklärt Museumsleiterin Dr. Heike Düselder beim Rundgang durchs verrußte Gebäude.

Wie hoch der Schaden sein wird, steht in den Sternen. Die Museums­chefin schätzt, es wird ein sechstelliger Betrag.

Wer den am Ende zu zahlen hat, ist noch unklar. Weil im Keller zwei Brandschutztüren entgegen der Vorschrift nicht geschlossen waren, als das Feuer ausbrach, könnte sich die Versicherung Teile des Geldes wiederholen.

Nach einem Bericht der LZ könnten wohl Reinigungskräfte die Türen offen gelassen haben – wenn dem so ist, könnte es passieren, dass die Reinigungsfirma für den Schaden aufkommen muss.

Mehr zum Brand – und zu einem Feuer im Salzmuseum nur wenige Tage danach, steht in der LÜNEPOST vom 2./3. Juni 2018.