Landkreis. April und Mai sind normalerweise die Monate, in denen Konfirmationen gefeiert werden. Doch nicht in diesem Jahr, denn aufgrund der Corona-Pandemie mussten die kirchlichen Feiern abgesagt werden. Auch Konfirmandenreisen mussten stoniert werden und der Unterricht fiel aus.

Doch in den nächsten Wochen werden im Landkreis die Konfirmationen endlich nachgeholt, die jetzt allerdings anders gefeiert werden als ursprünglich geplant. Diederik Noordveld, Pastor bei der St. Johannis-Gemeinde in Lüneburg wird 17 Konfirmanden verteilt auf zwei Gruppen  übernächsten Sonntag konfirmieren. Der Abendmal-Gottesdienst findet bereits am Vorabend statt. Eine kleine Bäckerei habe sich bereit erklärt, jede einzelne Oblate in einem Tütchen zu verpacken, die jeder Konfirmand dann jeweils seiner Familie übergeben wird. Maximal zwanzig Gäste pro Konfirmation sind erlaubt. So kommt der Pastor auf etwa 170 Menschen pro Gottesdienst. Es wird nicht gemeinsam gesungen, stattdessen werden die Jugendlichen beim Einzug am Sonntag von einer Trompete und der Orgel begleitet. Vier Jugendliche aus der Singschule werden in der Kirche für den musikalischen Rahmen sorgen. Vor der Kirche wird zwischen den Gottesdiensten ein Posaunenchor spielen.

Die Lünepost traf die Konfirmanden Friederike Blumenthal und Valentin Kurpeik, die von ihrem Fest erzählen und wie es ihnen erging, als das lange Warten auf die Konfirmation begann. Mehr dazu in der aktuellen Lünepost vom 5. September.