Lüneburg. Aufregung auf der Baustelle, Gelassenheit beim Hausherren: Klaus Hoppe, der mit der Campus-Gruppe den Dienstleisterjob in der neuen Arena Lüneburger Land übernehmen wird (LP berichtete), stellte am Mittwoch in der Ritterakademie das Veranstaltungskonzept vor. „Das wird ein geiler Spielort!“, strahlte der Campus-Geschäftsführer im Hochbauauschuss des Landkreises.

Dass ein in dieser Woche auf dem Bau aufgetauchter Coronafall den Eröffnungstermin am 20. August vielleicht noch in Gefahr bringen könnte, interessierte Hoppe nur am Rande. Bei all den Hiobsbotschaften rund um die Halle, die der Arena-Antreiber in den vergangenen Jahren hatte hinnehmen müssen, ist ein an Corona erkrankter Vorarbeiter nur eine Randnotiz – zumal alle anderen Tests auf der Baustelle negativ waren.

Und so blickte der Dienstleister des neuen Lüneburger Sport- und Kulturtempels viel lieber auf das, was die Region in fünf Monaten erwarten wird: „16 Veranstaltungen sind für dieses Jahr schon reserviert – darunter vier Eröffnungsfeiern, erste Kultur­veranstaltungen, Spiele der SVG“, zählte Klaus Hoppe auf. Namen von prominenten Musikern oder Comedians verriet er jedoch noch nicht. „Wegen Corona herrscht eine große Zurückhaltung bei Künstlern und Agenturen – vor allem für Veranstaltungen im Innenraum.“

Dennoch seien „die Absagen der großen Festivals im Sommer eine Super-Chance für die Arena – und auch für den Lüneburger Kultursommer. Wir kommen an Events, an die wir sonst nie rankommen würden!“ Das mehrwöchige Open-Air auf den Sülzwiesen wird bekanntlich ebenfalls unter Federführung von Campus Management laufen. Es wurde schon im Vorjahr durchgeführt und seine vorbildlichen Corona-Schutzregeln hat man bundesweit kopiert. Wie das aussehen könnte, lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom Wochenende, 20./21. März.