Der Streit um den Grüngürtel

Proppevolles Glockenhaus: Während einer Bürgerversammlung präsentierte Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge, gemeinsam mit anderen Vertreter der Stadt, die ersten Pläne für das Baugebiet „Digital-Campus/Grüngürtel West“ zwischen Volgershall und Reppenstedt. Foto: t&w

Lüneburg. Es war voll im Lüneburger Glockenhaus am Donnerstagabend, 10. Januar, als Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Stadtbaurätin Heike Gundermann die Pläne für das Neubaugebiet „Digital-Campus/Grüngürtel West“ vorstellten.

Mädge betonte während der Bürgerversammlung, dass die Planungen ganz am Anfang stünden und dass man weiterhin offen sei für Veränderungen. Diese erste Bürgerversammlung im Glockenhaus diene, so der OB, als ein erster Gedankenaustausch.

„Wir von der Bügerinitative begrüßen grundsätzlich den Gedanken der Stadt, Wohnungen zu bauen und für wohnnahe Arbeitsplätze zu sorgen“, sagte am Morgen danach Wolfgang Kreider von der Bürgerinitiative (BI) Grüngürtel West.

„Allerdings bezweifeln wir, dass der geplante Standort zwischen Lüneburg-Volgershall und Reppenstedt der richtige ist.“

Natürlich mussten sich die Stadt-Vertreter während der fast dreistündigen Infoversammlung vielen kritischen Fragen stellen. Natürlich kam dabei auch das Gutachten aus dem Jahr 1992 zur Sprache, auf das die BI während ihrer Recherche gestoßen war.

Mehr zum Thema steht in der LÜNEPOST vom 12./13. Januar 2019.