Die einen rackern, die anderen rauchen

Bittere Blicke auf die Arbeitskollegen: „Da stehen sie schon wieder und rauchen.“

Nichtraucher werden schnell mal gallig, wenn sie sehen, dass die Kollegen gemütlich eine paffen und klönen, während sie selbst die Arbeit erledigen müssen – und das mehrfach am Tag.

Dabei ist die Sache rechtlich eindeutig: Rauchen ist Privatsache und damit Freizeit.

Wenn der Mitarbeiter eine Raucherpause einlegt, erfüllt er in dieser Zeit keine Arbeitspflicht – und hat für die Zeit keinen Anspruch auf Geld. Der Arbeitgeber kann deshalb Raucherpausen verbieten oder den Mitarbeiter verpflichten, über die Rauchzeit Buch zu führen.

Der Arbeitnehmer ist nicht mal unfallversichert, wenn er sich auf dem Weg zur Raucherpause oder beim Qualmen das Bein bricht. Im Gegenteil: Ihm droht im schlimmsten Fall die Kündigung.

Wie ist es mit dem Rauchen in Lüneburger Unternehmen geregelt? Die Lünepost hat sich bei Sparkasse, Stadt, Edeka, Cartoflex, Karstadt sowie Passanten umgehör. Antworten lesen Sie in der LÜNEPOST vom 9./10. September 2017.