Lüneburg. In der griechischen Mythologie ist Hermes der Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden und der Kaufleute. In Amelinghausen und in Bardowick ist der Hermes-Fahrer für manche jedoch kein Götterbote, sondern vielmehr ein großes Ärgernis.

Claudia Bittmann und Jürgen Beitzel aus Bardowick (Foto)  fühlen sich zum Beispiel regelrecht gemobbt von ihrem Zusteller. Nach einem Streit um das Parkverhalten des Kurierfahrers von Hermes machte dieser seine Androhung war: Er liefert einfach keine Bestellungen mehr zu den beiden. Ähnlich ergeht es einer Familie aus Amelinghausen, die sich nach einer ausbleibenden Lieferung beim Hermes-Konzern beschwert hatte.

Online-Einkäufe, die über das Hamburger Logistik­unternehmen ausgeliefert werden, fallen somit flach. Was zumindest den lokalen Handel freuen dürfte, ist für die betroffenen Familien alles andere als schön.

Wie es zur „Verbannung“ durch den Hermes-Boten kam und was die Zentrale des Logistikkonzerns zu den Vorwürfen sagt, steht in der LÜNEPOST vom 20. Juli – und natürlich auch im E-Paper