Lüneburg. Die Stadt hat zu viele Haltestellen – so zumindest sieht es der Landkreis Lüneburg als Träger des Linienbusverkehrs. Auch wenn das im Rathaus der Stadt etwas anders gesehen wird als bei den Kollegen im Kreishaus, hat man nun Vorschläge gemacht, welche Haltepunkte im Stadtgebiet eingespart werden können. Gründe für die Abschaffung einzelner Stationen sind u. a. eine zu geringe Nutzung – an manchen Bushäuschen steigen höchstens 20 Fahrgäste pro Tag ein bzw. aus – oder eine Alternativhaltestelle in weniger als 200 Metern Entfernung.

Beraten wurden im Verkehrsausschuss der Stadt diese Vorschläge:
Linie 5005: Beide Haltestellen an der Bernsteinstraße fallen weg, Ausweichhaltestelle ist der Imkerstieg. Auch an der Laffertstraße entfallen beide Richtungen, es bleibt die Witzendorffstraße.
Linie 5007: Beide Haltestellen
Hasenburger Berg entfallen, Ersatz am Zentralfriedhof. Gestrichen werden die Stationen Lüner Rennbahn und Schlachthof, ausgewichen werden kann hier auf Schwarzer Weg. Auch Edeka und Vrestorfer Weg entfallen. Ersatz ist hier die Station Artlenburger Landstraße der Linie 5009.
Linie 5009: Mönchsgarten fällt weg, Ersatz ist am PKL. Die Haltestelle Pumpstation, an der pro Tag sogar nur drei Fahrgäste zustiegen, fällt komplett weg.
Linie 5010: Richard-Brauer-Straße wird gestrichen, Wacholderweg bleibt. Walter-Bötcher-Straße fällt ebenfalls weg, Ersatz ist die Station Hagen-Schule. Die Haltestellen Eisenwerk und Gebrüder-Heyn-Straße werden zu einem neuen Haltepunkt zusammengelegt, ebenso die Stationen Kurt-Höbold-Straße und Otto-Brenner-Straße. Außerdem wird hier der Wilhelm-Fessel-Weg nicht mehr angefahren.
Linie 5012: Die Haltestellen am Hans-Steffens-Weg werden um 200 Meter verlegt.