Lüneburg. In der Serie „Ehrenamt hat viele Gesichter“ betrachten wir die Menschen, die es ausüben.Wir fragen: Warum übernehmen sie dieses Ehrenamt? Wie kamen sie darauf? Kurz gefasst: Was ist ihre Geschichte?

Unsere heutigen Ehrenamtler engagieren sich für den Verein „Konau 11 – Natur“ und pflegen Obstbäume.

Das, was auf der rechtselbischen Seite vom Landkreis Lüneburg, im ehemaligen Grenzgebiet, existiert, ist fast einmalig in Deutschland: Hier stehen allein an den Straßenrändern rund 10.000 Obstbäume. Dazu kommen noch über 4000 Bäume auf öffentlichen bzw. privaten Grundstücken.

Und diese Bäume müssen gepflegt werden. Darum kümmert sich der Verein „Konau 11 – Natur“ mit vier angestellten Mitarbeitern und 22 ehrenamtlichen Obstbaumwarten wie etwa Mario Grabbert aus Neuhaus und Henry Struckmann aus Bleckede.

„Als freiwilliger Obstbaumwart bekommt man einen Streckenabschnitt zugewiesen. Ich betreue zurzeit 66 Apfel- und Birnenbäume“, erzählt Mario Grabbert. Der 52-Jährige ist vor drei Jahren durch einen Zeitungsartikel auf den Verein aufmerksam geworden. „Ich habe durch mein Insektenhotel im Garten bemerkt, dass es immer weniger Insekten gibt. 2015 habe ich mich zum Hobby-Imker schulen lassen und meine Tiere brauchen Futter.“

Wenig später hat er sich als Obstbaumwart beim Verein gemeldet. „Unsere Aufgabe ist es, die Bäume zu pflegen. Dazu gehört u. a. der richtige Baumschnitt, der in der Regel von Anfang Oktober bis Ende März stattfindet.“

Mehr über die beiden Ehrenamtler und den Verein „Konau 11“ steht in der LÜNEPOST vom 15. Mai.