Ein Lotto-Gewinn fürs Überleben

Gemeinsam gegen Blutkrebs: Im Kampf gegen Leukämie setzen sich Nina-Alexandra Walden (l.) und ihre Kollegen der Werbeagentur „Netzkunst24“ dafür ein, dass sich Menschen als Stammzellspender registrieren lassen. Foto: NK24

Bardowick. Was muss das für ein Gefühl sein, im Alter von 15 Jahren dem Tod ins Auge zu blicken? Zu wissen, wenn jetzt kein geeigneter Stammzellspender gefunden wird, dann war es das mit dem Leben? Nina-Alexandra Walden aus Bardowick musste genau diese Erfahrung machen.

Das lange Leiden begann im Alter von elf Jahren:

„Ich hatte immer starke Bauchschmerzen, war schlapp und müde“, erzählt Nina Walden, die damals noch Laudan hieß. Als sie sich vor Schmerzen krümmen musste, fuhr ihr Vater mit ihr ins Krankenhaus. Zunächst glaubten die Ärzte an eine Blinddarmentzündung, doch es kam viel schlimmer: Während einer Operation entfernten die Ärzte neun zum Teil tennisballgroße Tumore aus dem Bauchraum. Alle waren gutartig. „Aber meine Blutwerte waren sehr schlecht.“

Weil sie immer wieder Blutungen hatte, versetzten die Ärzte sie für etwa zwei Monate ins künstliche Koma.

Damit schien zunächst alles gut zu sein. „Jedenfalls dachten wir das“, erzählt Nina. Doch die gute Zeit währte nur kurz, wenige Monate später waren es die Lymphknoten am Hals und hinter den Ohren, die anschwollen.

Die Tumore waren dieses Mal bösartig – durch sie machte sich schließlich die Krankheit bemerkbar, an der das Mädchen litt: Lymphknotenkrebs.

„Und dann noch die sehr seltene Art B-Zellen-Lymphom.“ Nina bekam eine Chemotherapie, doch eine Heilung stellte sich nicht ein: Es folgten weitere Knoten im Bauchraum und schließlich in der Brust.

Doch warum wuchsen bei ihr immer wieder Tumore? Die ganze Geschichte steht in der LÜNEPOST vom 8./9. September 2018.