Neu Bleckede. Zwischen Bleckede und Neu Bleckede mit der Fähre zu pendeln, ist heutzutage gar kein Problem. Doch bis 1989 teilte die Elbe das Land in „Ost“ und „West“ – Bleckede lag in Westdeutschland, Neu Bleckede in der DDR. Ein einsamer Zeitzeuge ist heute noch der graue Grenzturm bei Neu Bleckede. Von hier aus hatten bewaffnete DDR-Soldaten die deutsch-deutsche Grenze an der Elbe im Blick. Sie bewachten die Umgebung, denn Menschen durften die DDR bekanntlich nicht verlassen.

Damit die deutsche Teilung nicht in Vergessenheit gerät, soll der historische Grenzturm zu einem Erinnerungsort werden. Geplant ist eine Ausstellung, außerdem soll ein Bunker in unmittelbarer Nähe wieder aufgebaut werden. Verantwortlich für das Projekt ist Christian Krause, Bauingenieur der Stadt Bleckede. Er nahm die Lünepost mit in den verfallenen Grenzturm, in dem schon in diesem Jahr von der Vergangenheit erzählt werden soll. Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom Dienstag, 4. Januar.