Lüneburg/Rettmer. In der Serie „Ehrenamt hat viele Gesichter“ betrachten wir die Menschen, die es ausüben. Wir fragen: Warum übernehmen Sie dieses Ehrenamt? Wie kamen Sie darauf? Kurz gefasst: Was ist Ihre Geschichte? Unsere heutige Ehrenamtlerin ist die Ortsvorsteherin Carmen Maria Bendorf.

Nachts, wenn alles schläft, kommt es vor, dass das Telefon bei Carmen Maria Bendorf klingelt, weil jemand Hilfe braucht. Dann fackelt sie nicht lange, sondern rückt aus und packt mit an. Egal, ob es sich dann um ausgebüxte Pfauen oder Haustiere aus dem Ort handelt, die in den frühen Morgenstunden eingefangen werden müssen, oder brennende Papiertonnen, die mitten in der Nacht gelöscht werden müssen – Carmen ist da!

Und sie ist auch da, wenn die Menschen aus dem ländlichen Lüneburger Stadtteil bei Anträgen jeglicher Art den kompetenten Rat ihrer Ortsvorsteherin benötigen. Hier bietet Bendorf zusätzlich bürokratische Unterstützung an.

Mit der 55-Jährigen, die seit 2011 Ortsvorsteherin in Rettmer ist, haben die Menschen eine emphatische und sympathische Power-Frau verpflichtet, die sich hingebungsvoll um Jung und Alt im Ort bemüht.

Mehr über Maria Bendorf und ihre Ehrenämter steht in der Ausgabe vom 26. Juni in der LÜNEPOST.