Endgültig: Grünes Licht für Arena!

Hoch die Hände: 38 von 58 Mitgliedern des Lüneburger Kreistags stimmten am Montag für den Bau der Arena. Foto: bec

Lüneburg. Sie diskutierten lange, sie diskutierten sachlich und sie diskutierten fair: Sechs Jahre nach ersten Gedankenspielen sprach sich der Lüneburger Kreistag am Montag, 17. Dezember, endgültig für den Neubau der Arena Lüneburger Land in Lüneburg aus.

Von 58 Mitgliedern hoben 38 zustimmend den Arm – ein unerwartet deutliches Votum.

Damit ist der Startschuss gefallen und an der Lüner Rennbahn wächst ab Januar die mindestens 19,4 Millionen Euro teure Multifunktionshalle für Bundesliga-Volleyball, für Konzerte, Kultur und Feste.

Während die SPD geschlossen für die Arena stimmte, gab es bei Grünen, FDP und CDU durchaus unterschiedliche Meinungen. So warb CDU-Fraktionschef Günter Dubber zwar für eine Arena, jedoch nicht für diese: „Wenn ich trotzdem Nein sage, dann weil die Risiken zu groß und die Kapazitätsgrenzen des Landkreises erreicht sind.“

Ähnlich sah es Grünen-Kollege Michael Gaus: „Jetzt auszusteigen ist spät und teuer“, sagte er, „aber wer eigenes Geld einsetzt, wirft verlorenem nicht noch weiteres hinterher.“

Aus Reihen der CDU warb Alexander Blume leidenschaftlich für ein Ja: „Lüneburg muss liefern“, rief er. Man werde mit der Halle für die nächsten Generationen attraktiv, schließlich stehe die Region im Wettbewerb mit anderen Kommunen im Süden Hamburgs.

Ebenso vehement plädierte FDP-Mann Berni Wiemann für ein Nein: „Was wir hier abgeliefert haben, ist eine Witznummer“, sagte er und äußerte die Befürchtung, dass die Arena im Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler landen würde. Seine Warnungen erreichten nur die Minderheit.

Reaktionen von Arena-Betreiber Klaus Hoppe sowie Volleyball-Boss Andreas Bahlburg – und warum sogar die Zukunft der SVG auf dem Spiel stand, steht in der LÜNEPOST-Ausgabe vom 19. Dezember 2018.