Landkreis. Knapp zwei Monate ist es her, dass Lüneburgs Lokale das letzte Mal für ihre Gäste öffnen durften. Nach dem Lockdown am 17. März und harten Wochen ohne Umsätze kommt jetzt positive Kunde aus der Landeshauptstadt:

Biergärten, Gaststätten und Res­taurants dürfen bis auf Weiteres maximal die Hälfte ihrer regulären Plätze nutzen. Discos, Clubs und Bars bleiben geschlossen. Auch wenn vorerst maximal halb so viele Schnitzel und frisch gezapfte Biere über den Tresen gehen dürfen, atmen Wirte und Mitarbeiter auf. Denn von ihnen waren die meisten in Kurzarbeit und zum Nichtstun verdammt.

Auch im Handel geht Niedersachsen ab der kommenden Woche in die nächste Lockerungsstufe: Ab 11. Mai dürfen Geschäfte und Kaufhäuser über 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder komplett öffnen – Einhaltung von Maskenpflicht und Abstandsregeln natürlich vorausgesetzt.

Hotels, Pensionen und Jugendherbergen sollen ab 25. Mai wieder öffnen dürfen – allerdings nur mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent. Bereits vom 11. Mai an können in Niedersachsen Ferienhäuser und -wohnungen wieder vermietet werden.