Hamburg. Jede Menge Selbstbewusstsein und Motivation holte sich die Triathletin Jana Jennerich (30, Foto) vom Ochtmisser SV am vergangenen Sonntag beim Ironman in Hamburg. In ihrer Altersklasse holte sie Platz 2 – und schrammte nur hauchdünn an der Qualifikation für den Ironman auf Hawaii vorbei.

Dass sie selbst nicht mit diesem Erfolg gerechnet hatte, zeigte sich, als Jana Jennerich das Interview mit der Lünepost verschieben musste: „Wider Erwarten muss ich noch zur Siegerehrung“, konnte sie es kaum glauben. 10:29:27 Stunden brauchte die 30-Jährige für 3,8 Kilometer schwimmen, 186 Kilometer Rad fahren und einen Marathon. „Das war etwa 45 Minuten schneller als zuletzt in Frankfurt“, ist die Triathletin immer noch erstaunt.

Dabei lief es beim Schwimmen zum Auftakt noch nicht so gut wie erhofft: „In Hamburg hatten wir im Gegensatz zu Frankfurt einen Neoprenanzug und der bringt immer ein paar Minuten.“ Aber mehr als zwei waren hier nicht drin für Jana Jennerich.

Dann ging es aufs Rad – die Disziplin, mit der die OSV-Sportlerin am meisten hadert. „Aber nach 20 Kilometern habe ich gemerkt, dass es besser lief. Ich hatte zuvor im Training auch hart an Technik und vor allem meiner Einstellung gearbeitet.“

Und so konnte sich Jana Jennerich auch aus dem kleinen Tief herauskämpfen, das sich bei 70 Kilometern einstellte. Am Ende war sie auf dem Rad rund eine halbe Stunde schneller als zuletzt. „Zwar gab es in Hamburg nicht so viele Steigungen, dafür aber ordentlich Wind. Insofern war ich über das Ergebnis schon überrascht.

Mehr über Jana Jennerichs Erfahrungen sowie über RSC-Triathlet Frank Reimann, der ebenfalls am Ironman in Hamburg teilnahm, ist in der Lünepost von Mittwoch zu lesen.