Erst Wacken, dann Winsen:
Heino im LP-Interview

„Ja, ja, so blau, blau, blau blüht der Enzian …“ – mit diesem und weiteren Gassenhauern wurde Schlager-Star Heino zum Kult-Sänger. Doch die Schlager- und Volksmusikzeiten sind für den 74-Jährigen jetzt (fast) vorbei. Im Februar präsentierte er seine neue Platte – als Rocker!

Um das Album „Mit freundlichen Grüßen“, auf dem er Lieder bekannter Pop- und Rockbands covert, gab es reichlich Wirbel. Dennoch – oder gerade deswegen – wurde die CD ein Erfolg. Am Samstag, 3. August, kommt der „neue“ Heino nun nach Winsen. Die LÜNEPOST erreichte ihn in Kitzbühel für ein Interview.

„Schon am Anfang meiner Karriere vor 50 Jahren haben mich viele nicht ernst genommen“, vergleicht Heino die Kritik an seinem neuen Rock-Projekt mit seinen ersten Schritten im Showgeschäft. „Und die größten Neider kommen meist aus dem engen Umfeld. Einige haben das Gefühl, dass sie das auch können, was man macht“, hat der Sänger erfahren müssen. Er sei daher immer schon ein Einzelgänger gewesen.

Inzwischen ist die Kritik an Heinos neuem Image abgeebbt. „Einige Rock-Künstler wollen sogar, dass ich bei ihren Konzerten auftrete“, verrät er. Aus dem Publikum seien Rufe wie „Heino ist die geilste Sau der Welt“ zu hören. Aber auch die nach „Enzian“ und „Haselnuss“. Ganz ohne Schlager und Volksmusik geht‘s bei Heino eben auch nicht.

Das komplette Interview gibt’s in der Lünepost vom 31. Juli 2013.