Lüneburg. Für viele Kunstschaffende waren die vergangenen Monate eine harte Zeit – auch im Theater Lüneburg herrscht seit sechs Monaten gähnende Leere.

„Dank Kurzarbeitergeld konnten wir die Ausfälle von Mitte März bis Ende Juni einigermaßen kompensieren“, beantwortet Hajo Fouquet (Foto), Intendant und Geschäftsführer des Theaters, die Frage nach der aktuellen Lage. „Die Idee des Kurzarbeitergeldes war ja, Unternehmen wie Theater so am Leben zu halten. Da Zuschüsse von Stadt und Landkreis fließen, haben wir eine glückliche Basis“, sagt Fouquet. „Aber: Mit rund 25 Prozent Eigeneinnahmen liegen wir bundesweit an der Spitze, was eigentlich toll ist, uns jetzt aber ins Kreuz fällt.“

Dankbar ist er den Theaterfreunden: „Sehr geholfen hat uns, dass unsere Zuschauer in einem überwältigendem Maße Eintrittskarten zu ausgefallenen Vorstellungen gespendet oder in Gutscheine umgewandelt haben.“

Jetzt startet das Theater wieder durch: Ab Freitag, 4. September, wird gespielt. Aber natürlich ist alles ein bisschen anders, so werden z. B. die Aufführungen etwas kürzer sein. „Aber wir bieten trotzdem attraktivers Theater“, verspricht Pressesprecherin Violaine Kozycki, „keiner unserer Gäste wird mit dem Gefühl nach Hause gehen, eine abgespeckte Version erlebt zu haben.“

Wie das Theater die Hygiene-Regeln umsetzt und was es alles auf die Beine stellt, um beste Qualität zu bieten, ist in der Lünepost von Mittwoch, 2. September, zu lesen.