Es ist ein Kreuz mit diesem Kraut!

Landkreis. Die gelbe Pracht, sie steht jetzt in voller Blüte. Das schöne Jakobskreuzkraut schießt fast überall in unserer Region aus der Erde.

Doch Vorsicht! Die Pflanze kann schnell zur „gelben Gefahr“ werden. Denn JKK, so die Abkürzung, enthält giftige Stoffe. Sie können bei Verzehr Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen und Schweine töten.

Auch für Menschen kann die alte heimische Pflanze gesundheitsgefährdend werden. Die giftigen Stoffe gelangen zum Beispiel über den Honig oder über das Heufutter in die Nahrungsmittelkette und können zu chronischen Lebererkrankungen führen.

Wie schützt man sich vor dem Jakobskreuzkraut? Wie kann man seine rasante Ausbreitung eindämmen – einfach ausreißen? Ab wann ist die Giftdosis tödlich? Und wie unterscheidet man eigentlich das JKK vom ebenfalls gelben, aber harmlosen Johanniskraut?

Antworten hat die Expertin Dr. Clara Berendonk von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in der LÜNEPOST vom 2. August.