Lüneburg. Freude und Erleichterung waren groß, als die Politik vorige Woche Lockerungen im Lockdown versprach. Vor allem, dass Kneipen, Cafés und Restaurants zumindest im Freien wieder Plätze anbieten dürfen, schien ein Schritt zurück in die Normalität zu sein. Doch ganz so einfach war es dann doch nicht, wie die Lünepost bei einem Gang durch die Lüneburger Innenstadt erlebte. Denn zwischen die Freude über das wiedergewonnene Angebot mischte sich noch jede Menge Unsicherheit. Längst nicht bei allen Besuchern ist angekommen, welche Regeln für die neuen „Freiheiten“ eigentlich einzuhalten sind (s. Umfrage). Die LP gibt einen Überblick:

Das gilt fürs Shoppen:

  • Geschäfte, die öffnen möchten, brauchen ein entsprechendes  Hygienekonzept.
  • Nach wie vor ist in den Geschäften auf Abstand zu achten und eine Maske zu tragen.
    In Geschäften ab einer Fläche von 200 m2 ist ein aktueller negativer Coronatest Voraussetzung.
  • Genesene, die einen mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate alten positiven PCR-Test vorlegen können, und vollständig Geimpfte sind ausgenommen.
  • Kleine Geschäfte bis zu einer Fläche von 200 m2 können stattdessen auch wie bisher das Shoppen mit Termin („Click&Meet“) anbieten.

Das gilt für Gastronomie:

  • Vorerst sind nur Plätze im Freien erlaubt.
  • Wer nicht an seinem Tisch sitzt, muss eine Maske tragen und auf den Abstand achten.
  • Ab 23 Uhr gilt die Sperrstunde.
  • Die Kontaktnachverfolgung beispielsweise über die Luca-App muss gewährleistet sein.
  • Es ist ein aktueller negativer Coronatest vorzulegen. Genesene, die einen mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate alten positiven PCR-Test vorlegen können, und vollständig Geimpfte sind auch hier ausgenommen.

Das gilt für Dienstleister wie Friseure, Masseure, Kosmetiker, Tätowierer etc.:

  • Maskenpflicht
  • Für Anwendungen, bei denen keine Maske getragen werden kann (etwa beim Rasieren), ist ein negativer Test erforderlich.

Das gilt für kulturelle Veranstaltungen:

  • Events sind vorerst nur unter freiem Himmel zugelassen.
  • Es müssen für alle Besucher Sitzplätze zur Verfügung stehen.
  • Maximal 250 Zuschauer sind erlaubt.
  • Neben den gängigen Regeln wie Abstand und Maske muss auch hier ein aktueller negativer Coronatest vorgelegt werden. Es sei denn, man ist bereits vollständig geimpft oder genesen.

Das gilt für den Supermarkt:

  • Hier ändert sich zunächst nichts. Weiterhin sind die Abstands- und Maskenregeln einzuhalten wie schon in der Vergangenheit.

Das gilt für den Sport:

  • Erwachsene, die mindestens zwei Meter Abstand zueinander halten, dürfen im Freien kontaktfreien Sport betreiben.
  • Für bis zu 30 Kinder unter 18 Jahren ist auch Kontaktsport wieder erlaubt – dazu muss der Sport aber in festen Gruppen stattfinden.

Das gilt in der Fußgängerzone:

  • Nachdem das Oberverwaltungsgericht die Maskenpflicht in Lüneburgs Innenstadt zunächst für rechtswidrig erklärt hatte, hat der Landkreis nun nachgebessert.
  • Es müssen medizinische oder FFP2-Masken getragen werden – aber nur noch in den Straßenzügen, in denen oft viele Besucher gleichzeitig unterwegs sind.
  • Das Zeitfenster bleibt: Montags bis samstags gilt zwischen 8 und 19 Uhr die Maskenpflicht in der City.

Das gilt fürs Testen:

  • Im gesamtem Landkreis stehen diverse öffentliche und private Teststationen zur Verfügung.
  • An den öffentlichen Stationen ist der Test kostenlos und dauert maximal 15 Minuten bis zum Ergebnis.
  • Einen Überblick über die öffentlichen Stationen gibt es auf den Homepages von ASB und DRK.

Weitere Infos: Einen Überblick gibt es online auf corona.landkreis-lueneburg.de