Feuerwehr startet arbeitsreich ins neue Jahr

In der Silvesternacht brannte in Lüneburg dieser Carport samt Wohnmobil aus. Foto: Feuerwehr

Lüneburg. 871 Einsätze hatte die Lüneburger Feuerwehr im vergangenen Jahr, so viele wie nie zuvor. Und in der Silvesternacht ging es turbulent weiter: Zehnmal mussten die Brandschützer ausrücken. Meist handelte es sich um Mülltonnen oder Container, die Feuer gefangen hatten.

Gegen 1.40 Uhr aber bemerkten zwei 15 Jahre alte Mädchen in der Straße Am Eiskeller in der Nachbarschaft Feuer.

Als sie sahen, dass ein Carport in Flammen stand, alarmierten sie sofort die Feuerwehr. „Hätten sie nicht so schnell reagiert, wäre das Wohnhaus womöglich nicht mehr zu retten gewesen“, lobt Polizeisprecherin Antje Freudenberg.

Dank der Mädchen konnten sich die Bewohner samt mehrerer Katzen rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr löschte, konnte aber nicht verhindern, dass der Carport, ein Campingmobil sowie ein Schuppen von den Flammen zerstört wurden. Auch Teile des Hausdachs sowie ein Gästebad im Erdgeschoss wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des Schadens wird auf 40.000 Euro geschätzt.