Landkreis/Uelzen. Der „Weiße Riese“, wie der aktuelle Wintereinbruch von einige Medien genannt wird, ist im Landkreis Lüneburg kleiner als erwartet: Schnee, Sturm und eisige Temperaturen sorgten ab Sonntagmittag ber auch bei uns für Einsätze und Einschränkungen.

Während die meisten Autofahrer angepasst auf die Situation reagierten – lediglich auf der Ostumgehung gab es am Sonntag einen heftigeren Zusammenstoß – traf es Bahnkunden deutlich härter. Nahezu stündlich kamen neue Zwischenstandsmeldungen von Metronom-Sprecher Björn Pamperin. Züge in Richtung Norden verkehrten größtenteils weiter, wenn auch mit Verspätungen. Anders sah und sieht es immer noch in Richtung Süden aus: Ab Uelzen hat der Metronom den Verkehr seit Sonntag eingestellt. „Nur auf der Metronom-Linie Hamburg-Lüneburg-Uelzen sowie der Erixx-Linie zwischen Lüneburg und Dannenberg können im Moment noch Züge fahren“, berichtete Pamperin gegen 21 Uhr. In einem extra bereitgestellten Zug mussten 25 gestrandete Fahrgäste die Nacht verbringen.

Montagmorgen war auf dem Lüneburger Bahnhof fast schon wieder so viel los, wie vor Corona. Viele warteten auf ihre verspäteten Pendlerzüge nach Hamburg. Richtung Hannover ging auch am Vormittag noch nichts.

Kein Unterricht

Nichts geht mehr, hieß es parallel auch in Sachen Schulbetrieb: Den hatte der Landkreis am frühen Morgen für den Montag ausgesetzt. Die wenigen Grundschüler und Schüler aus Abschlussklassen, die aktuell in den Schulen gewesen wären, durften Zuhause bleiben. Auch die Notbetreuung wurde ausgesetzt.