Lüneburg/Salvador de Bahia. Pele, Ronaldo, Ronaldinho, Roberto Carlos oder heute Neymar – wenn von brasilianischen Fußballern die Rede ist, geraten viele Fans ins Schwärmen. Die trickreichen Ballkünstler stehen für eine eigenwillige, aber elegante und oft unberechenbare Spielweise.

„Und dort, wo die herkommen, gibt es noch viel mehr Talente“, weiß Alessandro Helmke. Der frühere Spieler vom Lüneburger SK hat sich mit seinem Bruder Hendrik selbständig gemacht und sucht die besten jungen Spieler in Brasilien.

Die Helmkes wissen: „Die meisten Kicker wollen nach Europa, weil es dort sicherer ist und sie bessere Möglichkeiten haben, ihre Familien zu ernähren. In Brasilien selber gibt es zu viel Korruption – und dabei bleiben die Bedürftigen meist auf der Strecke.“ Die Brüder haben sich in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aufgebaut, über das sie nun die Talente aus Südamerika in den Fokus von Vereinen quer über den Globus bringen wollen.

Doch nicht jeder begabte Fußballer kann vermittelt werden – und so gibt es auch Enttäuschungen. Und Tränen. Die aber häufig bei den Scouts, wenn sie die Geschichten hinter den Talenten erfahren. Die ganze Story erfahren Sie in der LÜNEPOST vom Mittwoch, 10. April.